Eintauchen in Welten hinter dem Bewusstsein - Nutzbar machen der verborgenen Fähigkeiten der eigenen Persönlichkeit.
Klinische Hypnose bietet eine Vielzahl hochwirksamer Interventionsstrategien für Veränderungsprozesse auf psychologischer und physiologischer Ebene.
Hypnose ist eine der ältesten Techniken, um Mitmenschen den Zugang zu ihren Ressourcen zu ermöglichen. Die Methodik, welche hinter dem Begriff "Hypnose" steht, ist seit Jahrtausenden in vielen Kulturen bekannt. Dank der enormen wissenschaftlichen Fortschritte der letzten Jahrzehnte, wissen wir heute auch sehr genau, auf welchen psycho-physiologischen Prozessen die Erfolge dieser Behandlungsform ohne (negative) Nebenwirkungen beruht.
Die verschiedenen Hypnoseverfahren lassen sich grob in zwei Kategorien gliedern: die klassische Hypnose (welche in einem eher autoritären Stil daher kommt) und die moderne Hypnose (welche eine ausgeprägt "erlaubende" Vorgehensweise wählt). Als Absolvent einer Ausbildung am IGM erlangen Sie die Fähigkeit beide Vorgehensweisen, dem individuellen Wunsch des Klienten entsprechend, professionell auszüben.
Auf dem "Marktplatz der Hypnose" kursiert so manches Gerücht, was Hypnose so alles mit einem "mache". Die gängisten Aussagen sind wohl:
- In Hypnose verliert man die Selbskontrolle
- Hypnose erzeugt eine Abhängigkeitsverhältnis zwischen Hypnotiseur und Klient
- Es besteht die Gefahr, nicht mehr aus der Hypnose aufzuwachen
- Hypnose ist ein tiefer (komatöser) Schlafzustand
Lassen Sie uns hinsichtlich dieser Aussagen doch die wissenschaftlich belegten Forschungsergebnisse zu Rate ziehen:
- Das in Hypnose abgeleitete EEG (=Bild der Hirnströme) ähnelt dem wacher Personen. Eine Person in Hypnose kann ihre Situation jederzeit willentlich unterbrechen. Aufgrund der physiologischen Reaktionen wie Atmung und Blutdruck kann Hypnose mit normaler Entspannung verglichen werden - vorausgesetzt es werden entsprechende Suggestionen zur Entspannung gegeben.
- In seriös praktizierter Hypnose handelt es sich nie um die Ausübung von Macht über den Klienten. Im Vordergrund steht ein intaktes Vertrauensverhältnis zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand. Ohne dieses fehlt jeglicher Ansatz für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Grundsätzlich kann der Hypnotiseur jederzeit durch einen anderen mit denselben theoretischen Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten ersetzt werden.
- Nach einer Hypnosesitzung "wacht" man immer auf. Sollte der Rapport (Kontakt) zwischen dem Hypnotiseur und dem Klienten in Hypnose abbrechen (z.B. Einschlafen des Hypnotisanden), wird der Klient in der Regel nach wenigen Minuten - gemäss wissenschaftlichen Untersuchungen nach maximal 20-30 Minuten - wieder wach.
Welche Begriffe können denn nun den Zustand, welchem sich die therapeutische Hypnose für ihre Erfolge bedient, umschreiben? In enfacher Form sind folgende Aussagen zutreffend: Hypnose im Rahmen ihrer therapeutischen Anwendung ist
- ein aktiver, geistig aufmerksamer Zustand
- ein Zustand fixierter Konzentration auf eine Sache
- ein Zustand erhöhter Suggestibilität (Ansprechbarkeit des Unterbewusstseins) in dem "geistige Programme" verändert werden können
- ein bewusst herbeigeführter (alltäglicher), veränderter Bewusstseinszustand
Gerne nehmen wir uns auch die Zeit, Ihre persönlichen Fragen zum Thema zu beantworten. Suchen Sie doch einfach den Austausch mit einem unserer Ausbildungsleiter.