Autogenes Training

26.09.2011

 

Pusteblume

Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung, der Autosuggestion. Dabei wird das Ziel verfolgt, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Zu Beginn der Übungen werden die Grundlagen der Übungen besprochen. Formeln und Sätze werden aber nicht vom Therapeuten vorgesagt. Vielmehr hat jeder Übende seine eigenen Formeln, mit denen er sich beeinflusst. Sie werden in Gedanken ausgesprochen. Das ist wichtig, denn sonst kann nicht eindeutig ausgeschlossen werden, dass eine Hypnose durch den Therapeuten stattfindet, und der Übende kann später den entspannten Zustand nicht selbst herbeiführen.

In der “Unterstufe” werden besonders körperliche Vorgänge beeinflusst. Dabei versucht ein Übender sich ausschließlich auf seinen eigenen Körper zu konzentrieren. Der Körper selbst liegt entspannt auf dem Rücken oder befindet sich in der sogenannten Droschkenkutscherhaltung. Zu den Grundübungen gehören:

Schwereübung: Zunächst findet eine Konzentration auf ein bestimmtes Körperteil statt, meistens ein Arm oder ein Bein. Die Formel könnte lauten: „Arme und Beine sind ganz schwer.” Später kann die Schwere auf andere Körperteile und dann den gesamten Körper ausgedehnt werden.

Wärmeübung: Wie bei der Schwereübung wird zunächst suggeriert, dass ein bestimmter Körperteil sich ganz warm anfühlt. Später wird wohltuende Wärme über den ganzen Körper verbreitet.

Atemübung: Formel könnte sein: “Es atmet mich.”

 Bauchübung: Die Konzentration richtet sich auf den Oberbauch. Dabei wird Wärme in diesen Bereich des Körpers geleitet.

 Herzübung: Der Herzschlag wird gleichmäßig und ruhig durch Konzentration auf den Takt des eigenen Herzschlages.

Stirnübung: Formel könnte sein: “Mein Kopf ist frei.”

Nach einiger Zeit (ca. 6 Wochen) des Fokussierens empfindet der Übende schon die körperliche Umstellung. Dies ist bereits möglich, wenn täglich zweimal fünf bis zehn Minuten geübt wird. Das Autogene Training ist ein fester Bestandteil in seinem Leben geworden.  Mehr…..

Sylvia Gloor

Teile uns mit, welche Gedanken Du zu diesem Artikel hast. Wir freuen uns auf Dein Feedback!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *