Burnout und Stress – Vorbeugen statt leiden

09.03.2012

Korb und Männchen

Burnout und Stress – Vorbeugen statt leiden oder wie hypnotische Phänomene zur sanften Landung verhelfen können

Burnout – ein Begriff der Unbehagen und Ängste auslöst und gleichzeitig zur stillschweigend akzeptierten Normalität in unserer stressorientierten Gesellschaft zu werden droht. Ein Thema, das uns alle angeht, denn jeder von uns kennt in seinem Umfeld betroffene Personen, die an dieser Zivilisationskrankheit leiden.

Das Unheil beginnt meist damit, wenn man einer permanenten Arbeitsüberlastung ausgesetzt ist und oder (zu) hohe Ansprüche an sich selbst stellt. Der Druck und die Zwänge kumulieren sich und es entwickelt sich schrittweise eine Dynamik, die nur schwer zu durchbrechen ist.

Aber was passiert da eigentlich?

Bei chronischer Arbeitsüberlastung verfällt man immer mehr in das Muster des Funktionierens anstatt sich Erholung und Auszeiten zu gönnen.

Oft kann es dann geschehen, dass der Körper über Symptome Lösungsversuche anstrebt um diesen Überbelastungssituationen Einhalt zu gebieten. Die Symptome können vielfältig sein, wie Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Herz-Rhythmus Störungen, Nervosität, Hautausschläge und vieles mehr. Oft versteht man diese psychosomatischen Zusammenhänge nicht auf den ersten Blick. Die Hypnosetherapie bietet da eine sinnvolle Hilfe und die Möglichkeit, viele dieser Zusammenhänge zu erkennen.

Welche hypnotischen Phänomene werden eingesetzt um solche Probleme zu lösen ?

Um zeitliche Auflösungsveränderung zu etablieren arbeitet man mit den hypnotischen Phänomenen der Regression und Progression – das heisst das Vergangenes negativ oder destruktiv Erlebtes in ein Gleiches in die Zukunft, jedoch als positives konstruktives Erlebtes in Hypnose imaginiert wird. So wird die Angst vor der Zukunft genommen. Oft spricht man auch vom Refraimen einer Situation.

Der Klient soll sich die Situation nochmals in Trance emotional und in Ruhe gemeinsam mit dem Hypnotherapeuten ansehen und erleben. So kann man ein neues Verständnis der Zusammenhänge entwickeln aber auch mögliche Lösungsansätze oder Strategien, um es in Zukunft besser zu machen.

Manchmal braucht es gewisse Vorbereitungsübungen um wirklich mit Trance arbeiten zu können. Ein Trancezustand (Hypnose) bedeutet ein fokussierte Aufmerksamkeit auf inneres Erleben. Eine sehr gute Möglichkeit bietet hier das erlernen vom Autogenen Training oder der Selbsthypnose in dem ein sicherer Ort oder Wohlfühlort aufgesucht wird. Eine andere Möglichkeit ist das sogenannte „Kinomodell“. Hier kann man als Hypnotherapeut erkennen wie der Klient imaginiert, wie die Choreographie von Führen und Folgen sich entwickelt, wie er darauf reagiert, wenn er merkt, dass viele Inhalte unbewusst kreiert werden und vieles bereits unbewusst angelegt wird.

Mit dieser Technik kann man lernen sich abzugrenzen und die Neigung zur Eigenüberforderung zu erkennen und zu verändern was soviel bedeutet eine Musterunterbrechung zu machen und in Zukunft besser auf sich zu hören.

Wann beginnen Sie „mit der sanften Landung“ und ein lebenswertes Leben ohne dominante Stressfaktoren?

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