Autogenes Training für Sportler oder die, die es werden wollen

13.03.2012

SportlerMit Autogenem Training habe sich schon unsere Grosseltern Entspannung zugänglich gemacht, denn die Methode wurde erstmals vom Berliner Psychiater Heinrich Schultz im Jahre 1926 vorgestellt. Ihre selbstgesteuerte Form ermöglicht ein absolut unkompliziertes, simples Anwenden, das innerhalb weniger Übungswochen von allen Interessierten erlernt werden kann. Da es keinerlei Hilfsmittel voraussetzt, kann es bis hin zu der praktischen Kurzform überall absolut diskret eine kleine Auszeit genommen werden.

Heute ist ein wahrer Run auf die altbewährte Methode zu verbuchen, das Thema Entspannung, Stressabbau und Regeneration ist in aller Munde. Nicht weiter erstaunlich, wenn wir uns vergegenwärtigen, wie wir im Alltag unsere Regeneration pflegen. Wie gross ist Ihr Zeitfenster für Erholung?

Was mancher noch nicht weiss ist die bemerkenswerte Tatsache, dass Autogenes Training nicht lediglich auf der körperlichen Ebene wirkt. Während einer ca. sechswöchigen Einübungsphase, kann die körperliche Entspannung spielend erreicht werden (Unterstufe), um dannach ohne fremde Unterstützung,  ein Programm der Oberstufe angefügt werden: Die Stufe der Vorsatz-Bildung oder der Suggestions-Bildung.

Hier werden Formeln ganz individuell definiert, die eine Verbesserung des Verhaltens herbeiführen. Möglicher Beispiele können lautet:

„Ich trainiere dreimal wöchentlich“
„Ich kenne die Rennstrecke ganz genau.“
„Meine Laufschuhe sind meine guten Freunde.“

An die oben erwähnte Entspannungsübung aus der Unterstufe wird dieser persönliche Vorsatz verbal angefügt. Hilfreich ist natürlich, diesen Vorsatz auch zu visualisieren. Visualisieren bedeutet ja, sich in einer gewünschten Situation vorzustellen, als wäre man direkt mitten drin.
Bei regelmässiger Anwendung erfolgt eine Einstimmung des Bewusst- und des Unterbewusstseins. Ziele werden selbstverständlich durch den inneren Kompass angesteuert.
Endlich dürfen die Laufschuhe wieder raus!

Sylvia Gloor

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