wingwave und Forschung

25.05.2012

“Experimentelle Grundlagenforschung zur Validierung der wingwave-Methode” an der Deutschen Sporthochschule Köln. Forschungsstand März 2012.

Ein Element der wingwave®-Methode ist ein Feedback-Muskeltest – der Myostatiktest – welcher mit den Händen durchgeführt wird. Ein schwaches Muskel-Feedback wird als Stress-Anzeiger, ein starker Test als Kompensations-Anzeiger verstanden: der Kunde kann dann eine Wahrnehmung, einen Gedanken, ein Thema „verkraften“ und die damit verbundenen Emotionen managen.

Diplom-Psychologe Marco Rathschlag hat im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Sporthochschule Köln den Einfluss von verschiedenen Emotionen auf die beim Myostatiktest aufgewendete Muskelkraft untersucht. Anstelle eines Menschen wurde bei der Forschung mit einer objektiven Maschine an den Fingern gezogen. Das Ergebnis war eindeutig: bei der Emotion Freude konnten die Probanden die größte Kraft in ihren Hand- und Fingermuskeln aufbringen. Das schwächste Kraftergebnis zeigte sich bei den Emotionen Trauer und Angst.

Marco Rathschlag stellte weiter die Frage, ob sich die untersuchten Emotionen auch unterschiedlich auf die Sprungkraft eines Menschen auswirken können und kam zum gleichen Ergebnis: bei der Emotionen Freude sprangen die untersuchten Personen am höchsten. Gegenüber den Emotionen Angst und Trauer ist die Kraft bringende Überlegenheit der positiven Emotion ganz deutlich gegeben.

wingwave und Angst

Im Folgeprojekt wurde untersucht, welche entstressende Wirkung eine Stunde wingwave-Coaching auf ein Angstthema ausüben kann. Bearbeitet wurden nur „isolierte“ Ängste, welche die Personen nur in ganz bestimmten Situationen beeinträchtigten. Ansonsten fühlten sie die Probanden gesund, arbeitsfähig und allen wichtigen Lebenssituationen gewachsen. 25 Teilnehmer wurden mit der wingwave-Methode gecoacht und 25 kamen in eine Kontrollgruppe ohne Intervention. Bei allen Teilnehmern wurden eingangs mit dem Myostatiktest- Gerät bezüglich der Fingerkraft beim Denken an das Angstthema ähnlich schwache Werte, wie bei der Vorstudie gemessen. Ergebnis: die „wingwave-Gruppe“ zeigte zwei Wochen nach der einstündigen Intervention eine deutliche Zunahme der Fingerkraft-Reaktion beim Myostatiktest, wenn an das – nun gecoachte – Angstthema gedacht wurde. Die Kontrollgruppe testete ungecoacht nach wie vor schwach.

Ein weiteres, unerwartetes Ergebnis war, das die mit wingwave gecoachten Probanden auch bei Freude messbar höhere Kraftwerte, als vor der Interventionerzielten. wingwave-Coaching bewirkt demnach einen signifikanten Rückgang der als körperlich negativ empfundenen Emotion Angst und verstärkt die Wirkung von positiven Emotionen.

Link zum ausführlichen Forschungsbericht:
http://www.bahnungsmomente.de/fileadmin/user_upload/pdf/Internettext_03_2012_kurz.pdf

© 23. Mai 2012, Roger Marquardt
wingwave-Coach und -Trainer bei http://www.coaching-basel.com

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