Die Macht der Träume

08.06.2012

 

Träume 

Im Schlaf kreieren wir unbewusst Realitäten

Ganz typisch für uns Menschen – all die Dinge die wir tagtäglich gewohnterweise als Selbstverständlichkeit erleben, laufen in Gefahr an Bedeutung und Aufmerksamkeit zu verlieren. Das bezieht sich auf alle Geschehnisse – positive wie negative. Oft erst dann, wenn Schwierigkeiten auftauchen oder ein Manko an etwas entsteht, beschäftigen wir uns gezwungenermassen mit ihnen. Diese Signale und Zeichen manifestieren sich dann häufig im Schlaf wenn wir träumen. Denn während wir schlafen schaltet sich der Geist um auf „Träumen“ und löst den „wachen“ Verstand ab. Das eröffnet uns ein grosses Potential, Unbewusstes zu erkennen und nutzbringend ins reale Leben zu übernehmen.

Was passiert wenn wir Träumen?

Im Schlaf verarbeiten wir das Erlebte auf äusserst komplexe Weise. Dies geschieht in der REM-Phase, wenn die Gehirndurchblutung speziell zunimmt und die beiden Gehirnhälften in ihrer Unterschiedlichkeit besonders aktiv sind. So werden bei der Verarbeitung während des Träumens im Hirn neue Assoziationsbahnen erstellt, die zu neuen Verknüpfungen und letztlich zu neuen und überraschenden Ideen führen. Denn eigentlich sind Träume dazu da, damit unser Hirn lernen kann.

Und lernen muss es viel: den Umgang mit all den prägenden Schlüsselerlebnissen aus allen unseren Lebensphasen. Diese sind als Erinnerungen gespeichert mit ihren vielen, zum Teil sehr starken Gefühlen wie z.B. der Tod von geliebten Menschen, die erste Liebe und ähnlichem. Wir kennen es alle: wenn diese Gefühle ganz heftig sind kann es sein, dass wir plötzlich aus dem erwachen.

Eine besondere Form des Träumens ist das „luizide Träumen“, welches ganz eigene Potentiale eröffnet

Die Macht der Träume

 „Träume sind Brücken zwischen Himmel und Erde“

 Beim Träumen während des Schlafes erinnert sich das Hirn an das Erlebte und an die Dinge, die man sich bewusst gemacht hat. Wenn wir nun bestimmte Dinge in unserem Leben verändern möchten können wir das auf wirkungsvolle Weise tun, indem wir die Kraft der Träume aktiv für uns nutzen. Das gelingt uns, indem wir Einfluss auf unsere Träume nehmen.

Mit Hilfe von hypnosetherapeutischen Massnahmen und Autosuggestionen können wir die für uns wichtigen Lebensthemen – egal ob diese in der Vergangenheit oder Gegenwart liegen – gezielt bewusst werden lassen und im Traum verarbeiten.

Ganz praktisch geht das zum Beispiel, wenn wir uns abends vor dem Einschlafen suggestiv auf ein Thema konzentrieren und mit bestimmten Wirkungsinhalten füllen, die wir im Traum behandelt oder erlebt haben möchten.

So wird die nächtliche Zeit des Träumens zu unserem Verbündeten und hilfreichen Assistenten im Leben. Das gibt uns die Chance, Gedankenkäfige aufzubrechen, Probleme  zu lösen, positives zu festigen und ein erfülltes und harmonisches Leben selbstbestimmt zu führen.

Zu allen Zeiten und in allen Kulturen wurden Träume in Verbindung mit dem Göttlichen gebracht und zeigen die magische Bedeutung und unbegrenzte Kraft – nutzen auch wir sie!

Teile uns mit, welche Gedanken Du zu diesem Artikel hast. Wir freuen uns auf Dein Feedback!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *