Selbstheilung mit Hypnose – geht das?

10.07.2012

Die stärkste Kraft wohnt in uns!

Selbstheilung

Medicus curat – natura sanat. Dieses Wissen – der Arzt kuriert, die Natur heilt – haben schon die alten Römer mit Paracelsus geteilt.

Wir alle haben in uns einen „inneren Arzt“ der über starke Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte verfügt. Denken wir doch nur einmal daran, was die roten und weissen Blutkörperchen alles können. Leider wissen viele Menschen nicht, wie wirkungsvoll dieser „innere Arzt“ ist oder vertrauen ihm aus Unkenntnis zu wenig, so dass wir ihn letztlich viel zu selten konsultieren.

Dabei ist es wissenschaftlich zweifelsfrei bewiesen, dass die menschliche Vorstellungskraft im Körper selbstheilerische Mechanismen in Gang bringt, die in der Wirkung ähnlich jenen sind, die von Arzneimitteln aktiviert werden.
In diesem Zusammenhang kommt auch der sogenannten „Placebo-Effekt“ ins Spiel, der eine biologische Entsprechung im Nervensystem hat und zu real nachweisbaren Veränderungen im Körper führt.

Diese Wirksamkeit haben schon vielfache Tests bei unterschiedlichen Krankheitsbildern ergeben: So wirkt z.B. eine Tablette aus gepresstem Milchpulver (Placebo) bei Kopfschmerzpatienten fast genauso zuverlässig wie ein Medikament mit medizinischen Wirkstoffen. Dank diesem Verständnis ist man einem der grössten Geheimnisse der menschlichen Natur auf der Spur: Man beginnt nämlich die Verknüpfung von Leib und Seele wirklich zu begreifen.

Unterstützen Sie Ihren „inneren Arzt“, damit er Ihnen helfen kann.

Erste Grundvoraussetzung für das positive Wirken Ihres „inneren Arztes“ mit seinen hilfreichen und ordnenden Kräften ist das Erkennen und der Glaube an dessen Existenz. Die Prozesse der Heilung wie auch die der Erhaltung unserer Gesundheit wirken von uns unbemerkt, weil sie im Unbewussten ablaufen. Genau das gibt uns die Chance, unseren „inneren Arzt“ selber zu unterstützen und die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiv zu beeinflussen. Ein wichtiger Zugangsschlüssel dafür ist der Einsatz und die Kraft von Suggestionen, die wir durch Selbsthypnose oder Hypnose gezielt einsetzen und steuern können. So verhelfen wir unserem „inneren Arzt“ zu erstaunlicher Wirksamkeit, die uns wieder zugute kommt.

In Hypnose können wir uns dem Unbewussten annähern und zum Teil gewahr werden. Wir wissen, dass das Unbewusste sehr empfindsam auf jegliche Informationen reagiert. Genau hier können wir in Form von Autosuggestionen sehr viel bewirken, denn diese passieren sowieso tagtäglich unbewusst und unkontrolliert mit manch möglichen negativen Einflüssen. Wir können jedoch durch Selbsthypnose oder Hypnose lernen diese Suggestionen zu steuern und so seinem „inneren Arzt“ zu erstaunlicher Wirksamkeit zu verhelfen.

Eine Möglichkeit ist, dies mittels Imagination in Form bildhafter Vorstellungen zu machen, wo wir zugleich sämtliche anderen Sinneskanäle miteinbeziehen – wie fühlen, riechen, hören, schmecken. Es soll jedoch keine Willensanstrengung sein, da sie zu Verkrampfung führt – sondern eine Verinnerlichung dieses Bildes mit all seinen Emotionen. Wie hilfreich dies z.B. bei Krebserkrankungen sein kann, haben Imaginationstechniken gezeigt, die direkt Krebszellen beeinflusst haben. Der Grad der Wirksamkeit hängt jedoch entscheidend vom Glauben an sich selbst und vom Vertrauen in den „inneren Arzt“ ab. Dabei sind teilweise beinahe unglaubliche Heilungsresultate möglich. Sie bestimmen selber wie stark Ihr „innerer Arzt“ ist.

Achtung! Die häufigsten Gründe, wie wir den eigenen, „inneren Arzt“ lahm legen:

  • Negatives und destruktives Denken und Sprechen, welches so zum geistigen Gift werden kann
  •  Angst, die die Funktionen des Organismus lähmen kann
  •  Negative Suggestionen, die den unzufriedenen, ängstlichen und selbstquälerischen Schwarzmaler dazu zwingt das Unglück herbeizuführen
  • Für den Unglücklichen ist das Hineinwühlen ins eigene Unglück aus Selbstmitleid gefährlicher, als es der schlimmste Virus sein könnte

Deshalb lohnt es sich, sehr bewusst und verantwortlich mit seinem Denken, Sprechen, Meinungen bilden, Urteilen, Tun und den eigenen Gewohnheiten umzugehen. Und ganz wichtig: Der „innere Arzt“ soll und kann nicht den „äusseren“ Arzt ersetzen sondern sie sollen Hand in Hand wirken.

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