Stress und Schmerz – Beeinflussung?

15.01.2013

Skelett

Stress kann richtig wehtun. Denn die Daueranspannung kann verschiedene Schmerzen auslösen: von Kopfüber Magen- bis hin zu Rückenschmerzen. Treten stressbedingte Schmerzen häufig oder permanent auf, ist man meist schon seit längerer Zeit überlastet. Denn zwischen Schmerz, Psyche und Verhalten bestehen enge Zusammenhänge.

Was bedeutet Stress?

Es gibt zwei Formen von Stress: Den sogenannte Eu-Stress, den positiven und das Gegenteil, den Dis-Stress, den negativen Stress. Im Eu-Stress befinden wir uns, wenn wir etwas mit besonderer Freude tun. Er soll uns beflügeln und weiter anspornen, damit wir weiter Erfolg haben. Dis-Stress entsteht, wenn Tätigkeiten, Pflichten und Lebenssituationen, sowohl privat, in der Arbeit oder Schule uns dauerhaft belasten.

Jeder hat schon am eigenen Leib erlebt, wie leicht mentale Anspannung zu körperlicher Verspannung führen kann!
Gerade noch war man im Stress und schon stellen sich Rücken- oder Kopfschmerzen ein.

Ein wesentlicher Grund hierfür ist neben der Psyche, die physikalische Komponente : Wenn wir uns unter Druck gesetzt fühlen, nehmen wir automatisch eine ungünstige Körperhaltung ein, indem wir etwa die Schultern hochziehen oder den Rücken zusammensacken lassen. Die Blutversorgung ist gestört und die Muskelaktivität wird umgehen eingeschränkt. Dies beeinträchtigt nicht nur den Rücken, sondern löst auch Kopfschmerzen aus.

Hinzu kommt, dass wir unter Stress schmerzempfindlicher sind – wir begünstigen in kritischen Phasen also einerseits schmerzhafte Muskelverhärtungen, andererseits nehmen wir diese auch als deutlich unangenehmer wahr als in entspannten Zeiten.

Fazit: Stress bleibt Stress, egal ob Eu – oder Dis-Stress. Alles was zuviel ist, belastet den Menschen.

Mit Achtsamkeit gegen den Stress und damit gegen den Schmerz. Erlebe den Tag bewusster und genieße die Kleinigkeiten. Stelle keine unerfüllbaren Anforderungen an Dich. sondern tue das Machbare. Nehme Dir Zeit für Entspannung  (Autogenes Training, Selbsthypnose, Meditation) und lerne dies in Dein Leben zu integrieren.

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