Wenn die Welt nur noch dunkel ist …

27.01.2013

Hypnose Ausbildungen - Lebenskrise

Im Praxis-Alltag kann es zu Sackgassen-Situationen kommen, die das Weiterführen einer Therapie stark beeinträchtigen können. Wenn Klient und Therapeut gemeinsam einen neuen Weg gehen, kann aus Aussichtslosigkeit Hoffnung, aus Dunkelheit Neubeginn entstehen.

Wenn jemand den Schritt wagt, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist oftmals schon sehr viel an Dunklem, Verletzendem, Demütigendem geschehen. Der Klient befindet sich in einem dunklen Tal der Verzweiflung, manchmal hat er gar dessen Talsohle noch nicht erreicht. Dieser Mensch steht womöglich am berühmten Scheideweg, wo er sich ernsthaft die Frage stellt: „Möchte ich dieses Leben auf dieser Erde wirklich noch fortsetzen?“ „Habe ich den Mut, die Kraft den Willen dazu?“ Nicht selten ist die Antwort bei Beginn der Therapie nicht ein eindeutiges JA.

 

 

Als TherapeutIn stellt man sich dann oft die Frage: Wie kann ich diesem Menschen helfen? Was kann er überhaupt noch annehmen? Über wie viele Reserven verfügt er noch?

Zahlreiche Interventions-Ansätze werden in therapeutischen Ausbildungen angeboten—viele Methode greifen jedoch erst, das ist die vielfach bewiesene Realität, wenn der Klient in einer gewissen Stabilität angelangt ist, wenn der Fall in den dunklen Schlund des dunklen Dämons gestoppt wurde.

Manchmal hilft alles Analysieren und nach dem Grund einer Ursache suchen in einer Therapie-Sitzung nicht weiter. Viele Menschen sind in der heutigen Zeit so sehr mit sich und dem Alltäglichen beschäftigt, sind müde vom vielen Suchen nach Gründen und Erklärungen – viele haben Teile ihrer Kindheit aufgearbeitet, die wesentlichen Lebensstationen reflektiert, Vergebungsarbeit geleistet- und immer noch läuft das Rad manchmal nicht rund.

Hier droht sich in der Therapie ein bedrohliches Loch zu öffnen. Entweder kommt der Klient in der Therapie nicht weiter, wird die Therapie bei diesem Therapeuten abbrechen. Eine unbefriedigende, aufreibende Erfahrung, die dem Selbstwert nur Abbruch tut.

Was können wir hierzu bieten?

Die äusserst eingängige und gut praktikable Methode nennt sich „die Stufen zum Erfolg“. Unter „Stufen“ benannt, wird eine jeweilige Information unter Trance an das Unterbewusstsein weiter geleitet, das mit deren Inhalt eine komplett neue Welt des Wohlwollens, der Versöhnung, der Annahme und des Friedens-Schliessens erschliesst. Die Stufen sind als eine vertiefende, intensivierende Einheit zu betrachten, die das neu Erlernte so verankert, dass der Klient im Alltag Krisen und Tiefschläge meistern kann. Dieses neu erworbene Verhalten setzt die Positiv-Spirale in Gang, also den positiven inneren Dialog des Klienten. Diese innere Kommunikation, die durch Wohlwollen und Selbstvertrauen getragen ist, beendet den Teufelskreis der Entmutigungs-Spirale.

Hier wird in den meisten Fällen zum ersten Mal der ersehnte Silberstreif am Horizont aus Sicht des Klienten wahrgenommen. Der Erfolg dieser Methode beruht auf der Tatsache, dass der Klient seine Schritte selber bewältigt hat. Zwar wird er therapeutisch angeleitet, erhält jedoch mit der ersten Stufe den Schlüssel zur privaten Selbsttätigkeit und somit Selbstverantwortung! Was ist ermutigender, als der eigene Erfolg? Ein wunderbarer Türöffner für eine neue Form der Lebens-Bejahung!

Zum Erlernen der therapeutischen Anwendung der „Vier Stufen“

Sylvia Gloor

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