Im Märchen den Schatten erkennen

29.10.2013

Mädchen in der Dunkelheit mit LampeWer kennt nicht die Geschichte vom Betrunkenen – der unter der Strassenlaterne seinen Schlüssel sucht, auch der Polizist hilft beim Suchen. Nach einer Weile erkundigt sich der Polizist beim Betrunkenen ob er sicher ist, den Schlüssel hier verloren zu haben, da erwidert der Betrunkene: „nein dort drüben, aber es ist zu dunkel dort um ihn zu finden“.

 

 

 

 

Hierzu gibt es eine Geschichte aus Indien, die die Schattenarbeit noch deutlicher macht:

Eine weise Frau namens Rabia eines Tages auf dem Marktplatz angetroffen. Sie scheint fieberhaft nach irgendetwas zu suchen. Den anderen Leuten fällt dies auf und sie kommen und fragen: „Was hast du denn verloren? Können wir dir irgendwie bei der Suche helfen?“ „Ich habe meine Nähnadel verloren.“ Da sagen die Leute: „Sag uns, wo du sie verloren hast, dann können wir dir suchen helfen.“ Sie antwortet: „Ich habe sie bei mir zuhause verloren.“ Da sind die Leute verwirrt und fragen: „Wenn du sie zuhause verloren hast, wieso suchst du sie hier auf dem Marktplatz?“ Da antwortet Rabia: „Ich möchte euch nur einen Spiegel vorhalten: Ihr sucht alle etwas draußen, was ihr drinnen verloren habt.“

In der Projektion sehe ich den Schatten den ich in mir habe. Es gilt nun diese Projektion zurückzunehmen und den Schatten in mir zu erkennen und zu erlösen.

Nächstes Seminar zur Schattenarbeit am 06. – 08. Dezember in Zürich

Leitung: Barbara Prinzing

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