Übungs- und Supervisionsgruppe

11.03.2015

Feuer Reinkarnation -  Orange Rot

Das erste Treffen der Übungs- und Supervisionsgruppe in Brugg

Ein erster Bericht von Maria Schnapper

Das Treffen, das Ende Februar stattgefunden hatte, soll auch in Zukunft einen gegenseitigen Austausch von persönlichen Erfahrungen in der Begleitung von Klienten ermöglichen, aber auch das Üben soll nicht zu kurz kommen. Verschiedene Hypnosetechniken können nach Wunsch geübt und somit gleichzeitig gefestigt werden. Sicherheit und Selbstvertrauen im weiteren Praxisleben werden dadurch ermöglicht. Es hat auch Raum für die Supervision.
Da es unter den vielen bekannten Gesichtern auch ein neues Gesicht gab, hatten wir uns zunächst einmal gegenseitig vorgestellt.
Jeder äusserte sich, was er gerne in unserer gemeinsamen Zeit erfahren und erleben möchte. So wurden die Wünsche und Bedürfnisse für diesen Nachmittag zusammengetragen.
Hierzu einen kleine Aufstellung

 

Themen der Supervision:

  • Begleitung von „Kranken“ mit Hypnose
  • Umgang mit Klienten, die unter Angststörungen leiden
  • Massnahmen, wenn jemand nicht wieder gut aus der Hypnose zurückkommt bzw. zwar zurückkommt, aber immer wieder in Trance fällt?
  • Eingehen auf die suggestiv-dynamische Methode
  • Üben von Induktion und Vertiefung
  • Induktion mit dem Pendel
  • Ausklang mit einer geführten Entspannungsreise

Diese Themen wurden anschliessend vertieft angeschaut und geübt.
Wir nutzten die Zeit sehr effektiv, damit jeder den Wunsch und das Bedürfnis erfüllt bekam, mit dem nachhause zu gehen, was er erfahren und erleben wollte.

Zwischendurch gab es natürlich auch eine kleine Pause zum Stärken, zum Plaudern und zum Lachen.

Fragen die nicht gleich beantwortet werden konnten, wurden auf die Seite gelegt, um später eventuell weiter zu recherchieren oder einfach die Frage ans IGM weiterzuleiten.

Eine Frage war, mit welchen „Kranken“ man in Hypnose arbeiten könne.
Barbara Prinzing, Leiterin des IGM, hat folgende Antwort gegeben:

Als Nichtmedizinerin würde ich die Hypnose-Arbeit mit “Kranken” immer nur in Absprache mit einem Arzt durchführen. Doch was versteht man unter “Kranksein“ und was nicht? Wann weiss man, dass jemand krank ist oder nicht? Jedem Klienten muss man mit Achtsamkeit begegnen. Bei folgenden Krankheiten ist die Hypnose auf jedenfalls zu meiden:

  • bei schweren Herz- und Kreislauferkrankungen, bei denen
    Tiefenentspannung kontraindiziert ist (wie beispielsweise
    Herzinsuffizienz)
  • bei Menschen, die gerade vor Kurzem einen Herzinfarkt oder
    einen Schlaganfall hatten (Gefahr, dass durch
    Gefässerweiterung ein weiterer Anfall ausgelöst werden
    könnte)
  • bei Thrombose-Patienten (Gefahr, dass der Thrombus in
    Bewegung kommt und eine Embolie auslöst)
  • bei Epilepsie (Gefahr, dass ein Anfall ausgelöst wird)

Wenn man sich nicht sicher ist, empfehle ich immer einen Arzt zu Rate ziehen.

Am Abend waren wir alle glücklich darüber, die Zeit mit Gleichgesinnten verbracht zu haben und uns auszutauschen. Bald geht es schon wieder weiter. Die nächsten Termine sind am 25. 04 und am 20.06. Weitere Informationen findest du auf:

Übungstage und Supervision

Ich freue mich auf rege Teilnahme und grüsse herzlich.

Maria Schnapper-Zajonz

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