Das 2. hermetische Gesetz

14.07.2015

Rote Gitarre

Das Gesetz der Entsprechung oder Analogie

Das 2. hermetische Gesetz

Wie oben, so unten; wie innen, so aussen

Wenn alles im All ist, so ist es in gleicher Weise wahr, dass das All in Allem ist. Derjenige, der diese Wahrheit richtig versteht, hat ein großes Wissen erlangt.
(Kybalion)

 

 

 

 

Was besagt dieses 2. hermetische Gesetz?

Die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprechen denen im Mikrokosmos, sie sind nur unterschiedlich graduiert – die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Menschen und umgekehrt. Veränderungen im makrokosmischen Bereich haben Einfluss auf den Mikrokosmos und umgekehrt. Dies gilt auch für Außen und Innen, auch hier gelten die Gesetze der Entsprechung: Wie innen so außen, wie außen so innen. Wir könnten auch sagen: Nichts ist wirklich voneinander getrennt, alles ist EINS. In der Hermetik wird das Universum in drei Ebenen verstanden:

  • die große physische Ebene,
  • die große geistige Ebene,
  • die große spirituelle Ebene.

Diese Ebenen unterscheiden sich in der Hierarchie der Wirklichkeit durch ihre Schwingungsgrade. Sie können nebeneinander existieren und können sich durchdringen und wirken auf allen Ebenen.

Hierzu ein kleines Beispiel wie sich dieses Gesetz in unserem Leben manifestiert:

Die Abteilungsleiterin hat schon lange keine Lust mehr, in ihrem Konzern zu arbeiten. Sie ist angespannt, ihre Mitarbeiter gehen ihr auf die Nerven. Durch eine Fusion wird von ihr viel mehr Arbeit abverlangt. Sie ist unmotiviert, gereizt und dauernd unter Hochdruck. Sie merkt erst viel zu spät, welch schlechte Stimmung sie verbreitet und welch destruktive Atmosphäre in ihrem Team vorherrscht. Sie nimmt unwesentlich wahr, dass Mitarbeiter sogar gemobbt werden. Sie hat keine Ressourcen dafür übrig, zuzuhören, zu schlichten, zu coachen. Als eine Mitarbeiterin krankgeschrieben wird, bricht das ganze Gefüge um die Abteilungsleiterin herum heillos zusammen….

Wie kann man hier nun das Problem mit Hilfe des Autogenen Trainings und der Hypnose angehen?

Der Weg in der Therapie führt meistens über den Weg der Selbsterkenntnis.

Fragen wie „Warum widerfährt mir dies? Was zeigt mir meine momentane Lebenssituation? Warum habe ich bestimmte Eigenschaften? Woher kommen diese Verhaltensmuster? Was verbirgt sich unter diesen Mustern?“ können dem Klienten zu einer Klarheit des Erkennens verhelfen.Die Therapie geht jedoch weiter, als bloss Fragen in den Raum zu stellen. Diese dienen oft als Türöffner, als Zugang zur Selbstreflexion. Je mehr mit Liebe, Güte und Anteilnahme in der AT- und Hypnose-Praxis gearbeitet wird, umso besser gelingt es, das wirkliche Thema zu erkennen.

In Tiefenentspannung könnend dem Klienten wertvolle Ressourcen mit auf den Weg gegeben werden: Selbstliebe, -annahme, Geduld, ….., um nur einige zu nennen. Seine Erkenntnis kann ihn mit der Zeit erlösen und neue Wege gehen lassen.

Was lehrt uns dieses zweite, sehr weise, Gesetz?

Erkennen wir, dass bei all unserem Denken, Fühlen und Handeln deren Wirkung nach aussen und nach innen wirkt. Wenn wir also für jemanden Die Abteilungsleiterin Wut empfinden, kehrt diese Wut sofort in mindestens der gleichen Qualität zu uns zurück. Wollen wir jemanden durch Macht oder Aggression unterdrücken (allein schon die Absicht zählt), schaden wir uns in mindestens derselben Weise!

Was bedeutet dies nun für unsere Abteilungsleiterin?

Die Abteilungsleiterin muss in einer Sitzung zuerst zu dieser Selbsterkenntnis des zweiten Gesetzes gelangen. Das heisst, sie darf sich bewusst werden, dass ihre innere Disharmonie im Aussen einer Therapie- Sitzung mit Autogenem Training erreicht wird. Zum Beispiel kann in der sichtbar und ausgelebt wird. Dieses Bewusstwerden kann sehr gut in einer Hypnosesitzung oder Tiefenentspannung als? Bild der gesamten Abteilung imaginiert werden und als Ganzes (alle Mitarbeiter als Teil von ihr) gesehen und verstanden werden. So wird es für die Abteilungsleiterin schnell verständlich, dass alles mit allem verbunden ist und ihre Reaktionen sofort auf Gegenaktionen der Mitarbeiter prallen.

Der nächste Therapie-Schritt ist es nun, an die Ursache ihrer eigenen Unlust zu gehen, ihres Angespannt-Seins, ihrer Wut und Gereiztheit. Schliesslich gilt es, diese aufzulösen. Das kann mittels der Timeline, der Ideomotorik-Anwendung oder des katathymen Bilderlebens geschehen.

Sobald die Abteilungsleiterin wieder in ihrer Mitte und sich ihrer Verantwortung bewusst ist, wird auch ihr Team wieder gute Leistungen bringen können, und eine harmonische Stimmung wird sich ausbreiten.

An den Seminaren zum Trainer Autogenes Training oder zum dipl. Hypnosetherapeuten IGM werden die genannten Methoden der Timeline, Ideomotorik oder das katathyme Bilderleben professionell und anwenderfreundlich gelehrt.

Sylvia Gloor und Barbara Prinzing

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