 | Hypnose- ein wunderbares Werkzeug, um Menschen effektiv helfen zu können: So gehen wir bis zum Kernstück |
Seit mehr als zehn Jahren praktiziere ich mit viel Herzblut als Therapeutin im Bereiche der psychologischen Analyse und Begleitung. Wenn mich zu Beginn meiner Karriere jemand gefragt hatte, was ich denn genau mit den Menschen so tue, wenn sie zu mir kommen, so war meine Antwort lange und umständlich. Mit diversen Ausbildungen hatte ich mir im Laufe der Jahre einen grossen, dichtbepackten Werkzeugkasten angelegt. Je nach Situation des Klienten griff ich in meine Kiste, zauberte eine Methode zu Tage und arbeitete mit meinen Klienten, manchmal mit einer isolierten Methode, oftmals mit einer Kombination von mehreren. Einmal waren dies eher die körper-energetischen Methoden, dann die Rückenbehandlung nach Dorn, später wieder das therapeutische Gespräch, um mit der Bioresonanz-Therapie oder gar dem intuitiv-dynamischen Prozess fort zu fahren. All diese Methoden sind mir reiche Schätze geworden, die ich nicht missen möchte, sie alle haben ihre Berechtigung, ihre wunderbar einfühlsame Weise. Mit umfangreicherer Berufserfahrung glückten die Wahl, das Tempo, die Vorgehensweise zusehends befriedigender. Wenn ich auf die Erfolgsrate blickte, so war sie recht befriedigend: Viele Klienten waren zufrieden, lernten mit ihren Symptomen leben oder viele lösten sich auch gänzlich auf. Manche Klienten suchen mich auch jährlich nach wie vor auf, um sich Rat in einer bestimmten Angelegenheit einzuholen. Wenn mich diese Bilanz als Therapeutin auch sehr freut, so gab es immer wieder Ergebnisse,, die mich nicht befriedigten. Immer wieder kam es vor, dass Klienten ihre Probleme nicht ganz zu deren Grund hin auflösen konnten und somit in einer Art von „unerledigten Zustand“ weiterlebten. Dieser Zustand beunruhigte mich in zunehmendem Masse- ich suchte nach Lösungen. Immer wieder erkannte ich, dass ein Teil von Themen nicht erkannt, integriert oder aufgelöst werden konnte, was mich veranlasste, tiefer zu graben-auch bei meinen Klienten. Ich hatte während diverser Ausbildungen gelernt und dies auch in der Praxis erfahren, dass eine psychische Herausforderung viele Komponenten aufweist. Viele Ebenen hatte ich dem Klienten zugänglich gemacht, ihn quasi auf seinem Weg zu sich selbst ermutigt und durch stetes Vorwärts-Schreiten Aspekte seiner persönlichen Situation erkennen lassen. Eine Ebene, die war mir jedoch bis dahin nicht vollständig zugänglich gewesen: das Unterbewusstsein! Mehr durch Zufall besuchte ich vor sechs Jahren ein Seminar, um mit Menschen in Trance zu arbeiten. In ganz unkomplizierter Weise erlernte ich dort, ohne jegliches Brimborium, das menschliche Unterbewusstsein durch die Hypnose-Methode zu besuchen und gemeinsam mit meinen Klienten zu erkunden. Über das Erkunden hinaus hatte diese spektakuläre Erweiterung meiner Werkzeuge zur Folge, dass auch die letzte Meile einer individuellen Situation eines Menschen, nämlich der Kern eines Themas, erreicht und bearbeitet werden konnte! Ich erkannte, dass diese Methode wirklich in der Lage war, das letzte Quäntchen eines Aspektes zu erfassen, ganz und gar, restlos! Welch eine glückliche Fügung! Wenn mich heute Menschen fragen, was ich in meiner Praxis arbeite, so nenne ich immer die Hypnose, denn sie hat mich vervollständigt- ganz und gar! Meine Werkzeugkiste pflege ich nach wie vor, jedes Element darin ist wichtig- die Hypnose verbindet sie heute für mich zu einer klaren, übersichtliche und greifenden Form. Hier die wesentlichen Gewinne durch die Hypnose: Sie greift schnell, wirksam und nachhaltig, es sind wenige Therapie-Sitzungen notwendig. Sie arbeitet auf der unterbewussten Ebene, also dort, wo der Kern eines Themas sitzt. Sie ist unabhängig und in Selbsttätigkeit von jeder Person für den Eigengebrauch erlernbar. Sie kann zu Beginn als einfache Methode zur Entspannung genutzt werden. Sie kann mit dem Wachsen des Therapeuten zu einem beeindruckenden analytischen Instrument erstarken, das keinen Winkel übersieht! Sylvia Gloor-Céki |