Wenn ich etwas als „schwarz“, negativ, dunkel, vielleicht sogar als bedrohend empfinde, dann sollte ich mir immer die Fragen stellen: Was könnte das „Weisse“, Helle, Gute daran sein? Was ist der Sinn, der hinter dem Ganzen liegen könnte? Jede Situation verliert so ihre eindimensionale Ausrichtung, man kommt wieder in Balance, fällt bei einem Unglück nicht einfach in ein schwarzes Loch. Man hebt andererseits vor lauter Glückseuphorie auch nicht ab; vergessend, dass auf die eine Aktion immer eine Reaktion der „anderen“ Seite erfolgt, erfolgen muss, damit die Balance wieder hergestellt ist. Denn nur mit dieser Balance sind wir wirklich urteilsfähig, können mit der Realität umgehen, in ihr entspannter leben.
Die Welt kann im Grunde aus unzähligen Perspektiven heraus wahrgenommen werden. Gerade Perspektivenwechsel ermöglicht es, aus vermeintlichen Sackgassen herauszufinden, ebenso, limitierende Grenzen, Normen und Glaubenssätze zu erkennen. Diese zu hinterfragen, und wenn als destruktiv, entwicklungshemmend erkannt, ausser Kraft zu setzen macht dann scheinbar Unmögliches möglich. Die Welt aus stets unterschiedlichen Perspektiven heraus zu erobern macht Sie zudem offen für neue Erkenntnisse und Erfahrungen!
Wichtig und hilfreich ist dabei, dass selbstverständlich erscheinende Dinge auf andere Art und Weise gemacht werden können als wir dachten. In der heutigen Welt, wo die theoretische Wissensvermittlung im Vordergrund steht, können wir uns auf diese Weise ins Bewusstsein rufen, dass wir es immer und überall selbst in der Hand haben, auf welche Art und Weise wir uns Wissen aneignen möchten, wie wir lernen wollen. Wir haben so die Möglichkeit, uns eigene, individuell-persönliche Lernwelten zu schaffen. Wenn wir uns unserer bevorzugten Art des Lernens (durch Modeling, Zuhören, Experimentieren etc.) bewusst sind, können wir tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes „spielend" lernen.
Herauszufinden, was einem am besten zusagt und dieses dann zu trainieren, dazu kann man ganz einfach alltägliche Handlungen, die immer auf dieselbe Art und Weise verrichtet werden, einmal „umdrehen“, anders machen. Wenn wir jeden Tag bewusst nur schon Etwas anders machen als bisher üblich, anders, als es andere von uns erwarten, werden wir stets aufs Neue daran erinnert, wie hilfreich, interessant und spannend unterschiedliche Blickwinkel auf die Welt sein können. Tun Sie es – und lassen Sie sich überraschen, was passiert! Einen umfassenderen Einblick in das Thema sowie praxisnahe Erfahrungen vermittelt Ihnen unser IGM-Seminar
Hypnosystemik.